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Die folgenden Dichtungen und Sounds sind Auszüge aus den über 1500
Texten der Glitterboys-RadioShow. Dabei liegt der Focus immer auf
Comedy, Phantasie, Wortkomposition und Roasting.
Große Nase und Silberblick sind Ihr Markenzeichen. Nein! Wir meinen nicht Miss Piggy sondern die größte Sangerin, Schauspielerin und Homoidol aller Gezeiten: „Barbra Streisand“.
Frau Streusand startete Ihre Karriere auf Theaterbühnen – tendierte dann zur Sängerin und verdingte sich gleich danach in Filmen welche sie später als Regisseurin von außen kreierte.
Sie war mit Preisen wie „Tony“, „Oscar“, „Grammy“, „Golden Globe“, „Rose von Montreux“ , „Georgie“ und einigen anderen im Bett. Von uns bekommt sie dazu noch den „Stählernen Rolf“ für die beste Duettkooperation verliehen.
1980 kam sie um den einst schönsten Mann der Welt nicht mehr herum. „Barry Gibb“ von den Beegees krallte sich die kleine, schielende Großnase und zwang sie in die Duldungsstarre.
Kazong! Wieder ein Welthit aus dem Hause Gibb.
Das Klagen der Babsi: „Woman in Love“ im „Mach’s Dir schonmal bequem – ich bin noch schnell duschen – Remix“
{Wie Helge Schneider}
Guten Tach! Schneider mein Name!
Ich nehme an der Annahme teil – das Sie die Teilnahme annehmen ….an meinem kleinen Monolog …..der da begönne mit: “Ich”.
Ich saß mit meinen Spießgesellen in einem Raum – den man auch als kleinen Raum bezeichnet – mit so Instrumenten drin – und auch Elektronik.
Da saßen wir zwei zu fünft und schwiegen weil eine rote Lampe uns den Mund verbat.
Gut so! Denn wir leiden einander nicht so gut – eher untereinander.
Da fing der kleine Andre an zu weinen weil ihm langweilig war. Ich prügelte ihn mit einer Bibel – denn Erziehung muß von Herzen kommen und in der Schule soll ja keiner seine blauen Flecken sehen. Er trägt deshalb auch im Sommer einen geräumigen Rollpollunder.
Er ist ja auch nicht schön - nein nicht schön. Weiße Haut und Haare – sowie rote Augen – das ist ja ein Albertino! – wie der deutsche Sänger “Heiner”.
Als das rote Licht in diesem “Studio” wieder abnahm – merkten wir das ihn im Takt verhauen hattetete. So, und das hört Ihr Euch jetzt an. Sonst verhau ich Euch auch.
“Guido Schneider” und “Andre Galluzzi” – “Albertino” auf Clubcharts Platz 2
Eine der wenigen Stimmen, für die man einen Seismographen benötigt gehörte „Barry White“ alias „Mister Love“. Der Begründer des „Love unlimited Orchestra“ litt sein Leben lang unter starkem Übergewicht und Diabetes. Zum Endspurt hin wurde er sogar Dialysepatient. Klingt wie die nahe Zukunft der Glitterboys. *Hehe* Man gab ihm Spitznamen wie „Sultan des Soul“, „Mann mit der Samtstimme“ oder „Walross der Liebe“ wie Brian Ferris auch gerne mal bezeichnet wird. Seine Karriere begann als geläuterter Autoreifendieb. Im Knast hörte er Elvis was ihn zu einer musikalischen Karriere inspirierte. Seine Songtexte sind immer noch die gefährlichsten Dosenöffner im Singlebusiness und klingen wie eine Bedienungsanleitung für ein erotisches Fleischklopfen. „Baby zieh alles aus“ , „Ich will deine Anziehsachen nicht spüren“ , „Alle sind fort“ oder „Wir legen den Telefonhörer daneben“ haben so manches Turtelduo in ein unglückliches Alkoholikerehepärchen verwandelt.
Uns hat es aber weiter gebracht und im Gedenken an den dicken Onkel mit den Schwitzefingern gibt es im „Classic of the Week“:
„Barry White“ – „Can’t get enough of your Love“
Beim Kanalsurfen in den Katakomben der Televisionskumpelage fällt uns immer mehr auf, wie die Bosse der schlechten Unterhaltung mit abgelederten Gags um unsere Gunst uhlen. Sow versucht man uns an einem sonnigen Freitagabend mit flachen Gagshows vor der Glotze zu halten. Da wir aber keine Lust mehr haben einem Dicken zuzuschauen wie er einen noch Dickeren spielt oder wie eine welke Enddreissigerin unter eingespielten Lachern ein Hackepeterbrötchen fallen lässt, schließen wir uns den Jungs von „DADA-Life“ an.
Wir ziehen mit dem Ghettoblaster die Dorfstrasse entlang und betrinken uns lieber Just for Fun Fun Fun.
Das Jahr 2004 war für die Resident DJ’s dieser Republik eine nervliche Zerreissprobe.
Dauernd trudelten neue Promos von den HouseLabels ein auf denen immer neuere, tollere DJ Namen getestet wurden. Da gab es Kings, Pimps, Heroes sowie Mega-Super-Big-Monster-DJs. Das hat vielleicht genervt. Man glaubte das man die körperlichen Unzulänglichkeiten der DJs durch phantasievolle Namen ausgleichen könne. Es klingt ja nicht wenn man die Brüder „Schlucki“, „Pickel“ , „Nasenhans“ oder sogar „Die kleine Günther“ nennt.
Eine dieser Modeformationen sprach sich „Royal Gigolos“ und deren Super-Hipper-*Gähn*-Remake klang ungefähr folgendermaßen:
royal_gigolos-california_dreamin.mp3
Auf diese Weise wurde das Erbe der „Mama’s & the Papa’s“ mit Füßen getreten.
Die alternative FolkGruppe legte diesen Hammeroldie ja schon 1965 beim Publikum vor.
Der Text handelt vom Heimweh der Sängerin Michelle nach Ihrer Heimat Californien.
Außer Heimweh hatte Sie leider auch Unterleibsweh und ging mit einem anderen Bandmitglied fremd. Das gefiel dem Bandleader natürlich nicht, da er ja Ihr potentieller Macker war.
So sagte er zu Michelle – schieb ab – aber schnell!
Geblieben ist uns diese herrliche Melodei: „California Dreaming“
mamas_and_the_papas-california_dreamin.mp3
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